Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik ist die effizienteste Form aller Heizungen.

Bei der Verbrennung von Heizöl bildet sich durch chemische Reaktionen Wasser. Dieses Wasser, ca. 1 Liter pro Liter Heizöl, wird auf Grund der vorherrschenden Temperaturen im Heizkessel sofort zu Wasserdampf umgewandelt. Bei konventionellen Heizkesseln entweicht dieser Wasserdampf, zusammen mit den übrigen Abgasstoffen, über das Kamin ins Freie.

Bei Brennwertkesseln kann diese Zusatzenergie aus dem Wasserdampf zurück gewonnen und zusätzlich genutzt werden. Die Abgase werden im Heizkessel direkt oder in zusätzlich im Kessel integrierten Wärmetaucher bis zum Taupunkt des Wasserdampfes abgekühlt. Dabei kondensiert der Wasserdampf. Die nun frei werdende Energie wird an das Heizungssystem, oder einen anderen Wärmebezüger abgegeben und kann so zusätzlich genutzt werden.Der Energiegewinn durch Brennwerttechnik liegt gegenüber herkömmlichen Heizkesseln bei über 10%.

Der Austausch gegen eine moderne Heizungsanlage spart nicht nur Energie und damit bares Geld, sondern entlastet auch die Umwelt von Schadstoffenwie dem Treibhausgas Kohlendioxid. Aufgrund des deutlich geringeren Verbrauchs amortisiert sich eine neue Heizung in relativ kurzer Zeit.

Öl- und Gasfeuerung

Die Öl- und Gasfeuerung ist einer Heiz-Technik, dessen Zukunft hinsichtlich Preisentwicklung und Verfügbarkeit der fossilen Brennstoffe immer undurchsichtiger wird. Daher sollten Sie auf eine möglichst effiziente Technik setzen.

In der Öl- und Gasfeuerung kommt bereits seit einigen Jahren die Brennwerttechnik zum Einsatz. Sie setzt die sonst ungenutzte Abgaswärme nochmals im Heizsystem ein, dadurch steigt der Nutzungsgrad deutlich an und es wird weniger Brennstoff benötigt.

Eine optimale Kombination zum Einsatz von fossilen Energieträgern ist die Solarwärme, dann dadurch kann eine größere Unabhängigkeit erreicht werden und nebenbei freut sich die Umwelt noch über geringere Schadstoffemissionen.

Gerne informieren wir Sie ausführlich über dieses Thema!

Fußboden- und Wandheizungen

Warum Fußbodenheizung?

Die Gründe für den verstärkten Einsatz dieses Heizsystems sind vielseitig. Gegenüber konventionellen Anlagen gibt eine Fußbodenheizung eine milde, gleichmäßige Wärme über die gesamte Bodenoberfläche ab und schafft somit ein größeres Behaglichkeitsempfinden.

Fußbodenheizungen werden mit energiesparender Niedertemperaturbetrieben. Technisch lässt sich das am einfachsten so erklären: Da der gesamte Fußboden als große Heizfläche fungiert, kommen diese Systeme mit geringeren Heizwasservorlauftemperaturen (ca. 30°C) aus. Da sich die Wärme gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, fühlen Sie sich bei 20 °C Raumtemperatur so wohl wie in einem konventionell beheizten Raum mit 22 °C.

Unterm Strich ein doppelter Spareffekt. Die insgesamt niedrige Temperatur im System minimiert die Wärmeverluste. Das spart Energie und Kosten. Und auch das „persönliche Wärmeerlebnis“ senkt die Kosten, denn bereits eine um 1°C niedrigere Raumtemperatur bedeutet ca. 6% Energieersparnis.

Wärmepumpen-Anlagen

Die Wärmepumpe ist ein „Transportgerät“, das die kostenlos zur Verfügung stehende Umweltwärme auf ein höheres Temperaturniveau bringt.

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung gespeicherte Sonnenwärme und gibt diese zusätzlich zur Antriebsenergie in Form von Wärme an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab. Beim Einsatz einer Wärmepumpe ist eine Einsparung bis zu 55 Prozent gegenüber einer neuen konvenzionellen Heizungsanlage möglich.

Zur Wohnraumbeheizung stehen im Regelfall folgende Wärmequellen zur Verfügung:

  • Grundwasser
  • Erdreich
  • Aussenluft

Sie arbietet ähnlich wie ein Kühlschrank. D. h. mit gleicher Technik, aber mit umgekehrtem Nutzen. Sie entzieht einer kalten Umgebung Wärme, die zum Heizen und Warmwasserbereiten genutzt werden kann.

Da Wärmepumpen längst mit konventionellen Heiztechniken konkurrenzfährig sind, wird keine Bundesförderung für diese Technik angeboten. Bund, Länder und Kommunen bieten jedoch zinsgünstige Kredite für die Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpe an, z. B. über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nachfragen bei der Gemeinde und/oder Landesregierung lohnt in jedem Fall.